Über das Projekt

Die Partizipation der Bürger*innen zu stärken ist im digitalen Zeitalter von entscheidender Bedeutung, um die Widerstandsfähigkeit des demokratischen Modells zu steigern. Dazu sind digitale Kompetenzen und politische Handlungsfähigkeit besonders wichtig. Dieses Projekt zielt erstens darauf ab, insbesondere das Bewusstsein von Jugendlichen dafür zu schärfen, wie KI in demokratischen Prozessen sowie in der Interaktion zwischen Staat und Bürger*innen eingesetzt wird. Zweitens soll das Projekt die Beteiligung von Jugendlichen fördern, indem sie in Überlegungen über die Zukunft der Demokratie einbezogen werden. Durch innovative Beteiligungsformen, die auf narrativer Foresight und Kunst basieren, hofft dieses Projekt eine Debatte anzuregen und die Zukunft der Schweizer Demokratie in die Hände der Jugendlichen zu legen. Das Projekt stellt – vielleicht etwas provokativ – den weit verbreiteten Einsatz von KI-Technologien in der Demokratie infrage.

Das Projekt führte über 30 Workshops in allen drei Schweizer Sprachregionen an Schulen der Sekundarstufe und Hochschulen durch. Kunstschulen in drei Kantonen übersetzten die entstandenen Geschichten in visuelle Illustrationen für die öffentliche Verbreitung. Abschliessend fanden öffentliche Ausstellungen und fiktive Gerichtsverhandlungen zur Rolle von KI in der Demokratie in Bern, Genf, Zürich und Lugano statt.

Meine Rolle

Mitarbeit im Projektteam unter der Leitung von Christine Lutringer und Jérôme Duberry am Albert Hirschman Centre on Democracy. Mitentwicklung und Durchführung der Workshops.

Laufzeit

2022–2024

Institutionen

Albert Hirschman Centre on Democracy, Geneva Graduate Institute

Finanziert durch

Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, AGORA, Projektnummer CRAGP1_208333